Archiv für März 2016

Wien-Special zur Situation der Friedel54

Mitte März 2016 machte sich eine Gruppe Aktivist*innen rund um den Kiezladen Friedel 54 auf nach Wien. Das Ziel der Reise war einerseits auf die Situation rund um das Projekt Friedel 54 sowie den darübergelegenen Mietswohnungen durch direkte Aktionen und eine Demonstrationen aufmerksam zu machen und andererseits mit dem Immobilieninvestor Citec über den Kauf des Hauses zu verhandeln. Die Firma Citec ist Eigentümer des Hauses Friedelstraße 54, in Berlin-Neukölln und hat nicht nur dem Kiezladen gekündigt, sondern versucht gleichzeitig mit massiven Mieterhöhungen die derzeitigen Bewohner des Hauses zu verdrängen.

Als Anarchistisches Radio Berlin begleiteten wir die Reisenden und dokumentierten ihre Aktionen. Dabei kamen wir auch ins Gespräch mit lokalen Gruppen aus Wien: dem Wiener Kunst- und Kulturprojekt Moe sowie der Initiative Zwangsräumungen verhindern. Herausgekommen ist dieses mehr als einstündige Special!

Länge: 1:11 h

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

[A-Radio in English] Belarus: Former anarchist prisoner about his experiences on how to survive jail

The following recording has been made by the Anarchist Group Dortmund (in cooperation with A-Radio Berlin) during a presentation on March 6, 2016.

In it the former anarchist prisoner from Belarus Mikalai Dziadok shares his prison experiences and gives some advice on how to survive the jail.
Total helplessness, psychological pressure, stupid convicts‘ laws, ever-lasting prison terms – this is what Belarusian prison is made of.

Length: 1:29 h

You can download the audio at: archive.org (wav (1.8 GB!) | mp3 | ogg).

Here you can listen to it directly:

You‘ll find more audios on Belarus from the Anarchist Radio Berlin here.

Soli-Kampagne für anarchistische und antiautoritäre Radios 2016

Wir sammeln Geld, um neue anarchistische und antiautoritäre Radioprojekte (insbesondere im Ausland) infrastrukturell zu unterstützen, damit sie loslegen können und der Welt libertäre Inhalte und Programme präsentieren können. Konkret besorgen wir Aufnahmegeräte, die wir den Projekten dann zur Verfügung stellen, weil das die wichtigste Grundlage guter Audios ist.

Unsere eigene Arbeit ist ein gutes Beispiel für unsere These, dass für gute Podcasts einzig und allein ein gutes Aufnahmegerät vonnöten ist. Alles andere lässt sich auch so regeln. Insbesondere im Ausland, in Lateinamerika etwa, sind gute Aufnahmegerät allerdings nicht nur sehr teuer, sondern übersteigen zumeist auch das Bugdet, das neuen anarchistischen oder antiautoritären Projekten tatsächlich zur Verfügung steht.

Und an der Stelle springen wir ein. Wir haben bereits verschiedene Projekte in Chile, in Brasilien und auch in Deutschland unterstützt – und haben vor, das weiter zu machen.
Und dafür benötigen wir eure Unterstützung.

Für Spenden steht uns ein Konto zur Verfügung, auf das ihr gerne einen Betrag eurer Wahl überweisen könnt (leider ohne Spendenbescheinigung):

Alarm e. V.
Sparkasse Offenburg
IBAN: DE26664500500004873651
BIC: SOLADES1OFG
Verwendungszweck: Radio
(bitte unbedingt angeben!)

Danke für eure Unterstützung!

Mittelmeer 4: Die selbstverwaltete Fabrik vio.me in Thessaloniki

Als Anarchistisches Radio Berlin hatten wir die Gelegenheit, mit ArbeiterInnen der selbstverwalteten Fabrik vio.me im griechischen Thessaloniki zu sprechen.

In dem Interview erzählen sie uns von den Ursprüngen dieser Fabrikübernahme, was das mit Erfahrungen in Argentinien zu tun hatte und wie sie finanzielle Schwierigkeiten überwunden haben. Hört euch das Audio an, um zu erfahren, wie ihr Solidarität zeigen könnt, denn vio.me ist von eine Räumung bedroht, da ein Teil des Werksgeländes zwangsversteigert werden soll.

Dieses Audio ist Teil einer längeren Reihe von Audios zum Anarchismus und den sozialen Bewegungen im Mittelmeerraum.

Dies ist Teil 4 (die selbstverwaltete Fabrik vio.me in Thessaloniki)

Länge: 9:13 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (wav | mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Teil 3 (das selbstorganisierte Refugee-Squat Orfanotrofeio in Thessaloniki)

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (wav | mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Teil 2 (die Anarchist*innen in Slowenien und die Refugee-Balkanroute)

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (wav | mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Teil 1 (das Anarchistische Mittelmeertreffen in Griechenland)

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (wav | mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

A-Radio-Soliparty im Syndikat: 26.3.!

Am Samstag, den 26.3., steigt im Syndikat die große Soli-Party des Anarchistischen Radios Berlin. Wir sammeln Geld für ein Treffen anarchistischer und antiautoritärer Radioprojekte, das 2016 stattfinden wird. Und wir sammeln Geld, um neue anarchistische Radioprojekte im Ausland infrastrukturell zu unterstützen, damit sie loslegen können und der Welt libertäre Inhalte und Programme präsentieren können.

Ihr könnt uns dabei unterstützen, indem ihr uns im Syndikat beehrt. Es erwarten euch viele aktuelle Informationen zum Kampf der Friedel54 gegen die Kündigung und drohende Zwangsräumung des Kiezladens F54 Ende April 2016. Ihr bekommt auch Infos zum A-Radio und unsere tollen T-Shirts und Taschen. Und es gibt die ganze Nacht Musik und Cocktails!

Wohin also am 26.3.? Ins Syndikat:
Weisestraße 56, 12049 Berlin (Neukölln)

Programm:
20:30: Info-Veranstaltung: Friedel54 kämpft! Stand und Bericht zur Hello-Wien-Fahrt am 19.3.
ab 23:00: Cocktails und Musik
* DJ „stanley beamish“: punk, 60s garage
* DJ-Team „creatures of the night“: punk, wave, trash

Eintritt: Spende

Bis bald!